Niederkassel ist unter den Top 10 Prozent der deutschen Kommunen im Gemeindecheck des Instituts der deutschen Wirtschaft. Der Gemeindecheck zeigt auf, wie es um die Daseinsvorsorge in den deutschen Gemeinden bestellt ist. In der Untersuchung wurde die Bereiche Mobilität, Gesundheit, Bildungsangebote, Digitalisierung und Freizeitmöglichkeiten in den Blick genommen. Dabei verknüpft der Gemeindecheck objektive Versorgungslagen mit den Ergebnissen einer Personenbefragung. Das Ergebnis: Unter den rund 10.816 Kommunen kommt Niederkassel mit der Bestnote „sehr gut“ auf Platz 1.030. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
„Das gute Abschneiden in dem Gemeindecheck bestätigt uns in Niederkassel eine positive Entwicklung und zeigt auf, in welchen Bereichen der Versorgung für die Bürgerinnen und Bürger wir besonders gut aufgestellt sind. Gleichzeitig sehen wir, wo es noch weiteres Verbesserungspotenzial gibt“, freut sich Bürgermeister Matthias Großgarten über die guten Nachrichten.
Insbesondere mit Blick auf die Digitalisierung legt Niederkassel gut vor und belegt Platz 812. In der Versorgung mit guter Bildung belegt Niederkassel Platz 1.242, in den Themenfeldern Gesundheit und Mobilität rangiert Niederkassel auf den Plätzen 1.615 und 1.604. Die vergleichsweise schlechteste Wertung erhält die Stadt am Rhein beim Thema Freizeit und liegt hier auf Platz 3.302. Bei einem Vergleich mit 10.816 anderen Städten und Gemeinden noch immer ein überaus respektables Ergebnis.
Für einen Dämpfer im Bereich der Mobilität dürfte die kurzfristige Vollsperrung der Bonner Nordbrücke (Friedrich-Ebert-Brücke) sorgen.
Die Menschen in der Region müssen sich darauf einstellen, bis Ende 2028 auf die Nordbrücke zu verzichten. Die Task-Force der Stadt Niederkassel hat unmittelbar nach der Mitteilung über die Vollsperrung ihre Arbeit aufgenommen, um die Auswirkungen für die Bürgerinnen und Bürger nach besten Kräften abzufedern. „Mit unseren Möglichkeiten können wir die Nordbrücke nicht ersetzen, aber zumindest einen bestmöglichen Beitrag leisten, damit die Menschen trotzdem gut über den Rhein kommen“, erklärt Bürgermeister Matthias Großgarten und bezieht sich dabei insbesondere auf die Fährverbindungen sowie den Verkehrsfluss zu den Anlegern.